Satzung der Schützengesellschaft Wüstenselbitz 1849 e. V.
 (Funktionsbezeichnungen, die in dieser Satzung in männlicher Form vorkommen, werden im allgemeinen Sprach- und Schriftgebrauch in der jeweils zutreffenden weiblichen oder männlichen Form verwendet.)
 
§ 1 Name und Sitz des Vereins
Der Verein führt den Namen Schützengesellschaft Wüstenselbitz 1849 e.V. mit Sitz in
95233 Helmbrechts, Ortsteil Wüstenselbitz, Schützenstraße 22.
Er ist im Vereinsregister des Amtsgerichtes Hof unter Nr. 341 eingetragen.
Das Geschäftsjahr ist gleich dem Kalenderjahr.
 
 

§ 2 Zweck des Vereins

Zweck des Vereins ist die Förderung des Sports.
Der Verein will seine Mitglieder zu gemeinschaftlichen Übungen mit Sportwaffen vereinigen, das sportliche Schießen fördern und das Volksbrauchtum pflegen. Er kann für andere Sportarten Unterabteilungen bilden.
Der Verein ist politisch, weltanschaulich und konfessionell neutral.
Der Verein ist Mitglied des Bayerischen Sportschützenbundes e.V. und erkennt dessen Satzungen an. Der Verein (Kegelabteilung) ist Mitglied im Bayerischen Landes-Sportverband e.V. (Mitgliedsnummer: V41133 Sportkreis K403 Hof)
 

 

 

§ 3 Gemeinnützigkeit

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Er ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
Die Inhaber von Ämtern sind ehrenamtlich tätig. Ihnen werden auf Antrag die im Interesse des Vereins erwachsenden Auslagen erstattet, soweit dies die finanzielle Lage des Vereins zulässt.


 

§ 4 Aufnahme von Mitgliedern

Mitglied kann jede natürliche Person sein. Mitglied kann nur sein, wer unbescholten ist. Jugendliche bis 18 Jahre gelten als Jungschützen. Die Vollmitgliedschaft zählt ab 18 Jahre.
Aufnahmeanträge sind schriftlich an die Vorstandschaft zu richten. Die Aufnahme Minderjähriger (ab 7 Jahre) muss von den gesetzlichen Vertretern (Sorgeberechtigen) genehmigt werden. Der Aufnahmeantrag muss durch ein Mitglied befürwortet werden. Über die Aufnahme entscheidet der Vereinsbeirat. Dazu hat sich das aufzunehmende Mitglied vorzustellen. Ein zurückgewiesenes Aufnahmegesuch kann vor Ablauf eines Jahres nicht erneuert werden. Für die Mitgliedschaft ist eine Aufnahmegebühr zu entrichten. Dies gilt nicht für Jungschützen. Bei Eintritt während des Kalenderjahres ist der volle Jahresbeitrag zu entrichten.
 
Mitglieder erhalten
Ø       nach 25-jähriger Mitgliedschaft die silberne Ehrennadel
Ø       nach 40-jähriger Mitgliedschaft die goldene  Ehrennadel    und werden Ehrenmitglieder.
Mitglieder, die sich in besonderer Weise um den Verein verdient gemacht haben, können von der Mitgliederversammlung auf Vorschlag des Beirates zu Ehrenmitgliedern ernannt werden und die silberne oder goldene Ehrennadel erhalten. Ehrenmitglieder sind von der Beitragszahlung entbunden, wenn sie mindestens 25 Jahre Mitglied sind und das 75. Lebensjahr vollendet haben.

 

 

§ 5 Ende der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet:
durch Austritt.
Er kann jederzeit durch schriftliche Erklärung an die Vorstandschaft erfolgen. Beiträge sind für das laufende Jahr voll zu entrichten. Der Austritt wird erst dann wirksam, wenn der Schützenpass vorliegt, bzw. eine unterschriebene Verlusterklärung abgegeben wurde.
durch Ausschluss.
          Er kann erfolgen,
          - wenn das Mitglied seinen Jahresbeitrag nicht fristgerecht bezahlt
          - bei einem Verstoß gegen die Satzung
          - bei Verstoß gegen die anerkannten sportlichen Regeln
          - bei grober Verletzung von Sitte und Anstand
          - bei grober Verletzung der Interessen des Vereins
          - bei rechtskräftiger Verurteilung wegen eines Vergehens.
Er muss erfolgen bei rechtskräftiger Verurteilung wegen eines Verbrechens. Über den Ausschluss entscheiden Vorstandschaft und Beirat. Vorher ist der Betroffene zu hören oder ihm Gelegenheit zu geben, zu dem Vorwurf Stellung zu nehmen. Das betroffene Mitglied kann gegen den Ausschließungsbeschluss zur nächsten Jahreshauptversammlung der Mitglieder schriftlich Widerspruch einlegen.
durch Tod.
Am Ende der Mitgliedschaft erlöschen alle Ämter und Rechte, geleistete Beiträge werden nicht zurückerstattet, es besteht kein Anspruch auf Anteile aus dem Vermögen des Vereins.
 
 

§ 6 Rechte und Pflichten der Mitglieder

Die Mitglieder sind berechtigt an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und von den Einrichtungen des Vereins Gebrauch zu machen, insbesondere den Schießsport zu betreiben. Die Mitglieder verpflichten sich, den Verein nach besten Kräften zu fördern und die von der Vereinsleitung zur Durchführung eines ordentlichen Schießbetriebes erlassenen Anordnungen zu befolgen. Sportliches und ehrliches Verhalten beim Schießen ist ein wesentlicher Grundsatz der Mitgliedschaft. Die rechtzeitige Entrichtung des Jahresbeitrages gehört ebenfalls zu den Pflichten des Mitgliedes.
  
 

§ 7 Beiträge der Mitglieder

Der Verein erhebt von seinen Mitgliedern einen Jahresbeitrag, dessen Höhe jeweils von der ordentlichen Jahreshauptversammlung festgelegt wird. Der Beitrag ist für das laufende Jahr jeweils bis zum 31.01. d. J. zu bezahlen.
  
 

§ 8 Organe des Vereins – Vereinsleitung

Die Organe des Vereins sind:
die Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung)
der Vorstand, bestehend aus
1. Vorsitzenden
2. Vorsitzenden
1. Kassier
2. Kassier
Schriftführer
Vereinsschützenmeister
Vertreter der Jugend
dem Schützenmeisteramt, bestehend aus Vereinsschützenmeister, Schützenmeistern,dem Vereinsbeirat, bestehend aus dem Beiratsvorsitzenden und fünf Vereinsmitgliedern als Beiräte.
den Kassenprüfern (2 Prüfer und 1 Vertreter).
Diese werden von der Mitgliederversammlung gewählt und dürfen nicht Mitglied des Vorstandes sein. Die Kassenprüfer werden jährlich neu gewählt. Eine Wiederwahl ist nach zwei Jahren möglich.
 
Die Mitglieder des Vorstandes werden mit einfacher Stimmenmehrheit in der ordentlichen Jahreshauptversammlung auf die Dauer von drei Jahren gewählt.
 
Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind die beiden Vorsitzenden. Gerichtlich und außergerichtlich wird der Verein durch die Genannten vertreten. Jeder von ihnen hat Einzelvertretungsbefugnis. Die Vertretungsbefugnis des zweiten Vorsitzenden wird im Innenverhältnis jedoch auf den Fall der Verhinderung des ersten Vorsitzenden beschränkt. Die Entscheidung über die Höhe von Gebühren, des Jahresbeitrages und Grundstücksfragen bleibt der Mitgliederversammlung vorbehalten.
 
Dem Vorstand obliegt die Leitung des Vereins. Er ist insbesondere zuständig für
Ø       die Führung der laufenden Geschäfte des Vereins,
Ø       die Festlegung der Veranstaltungen des Vereins und deren Vorbereitung,
Ø       die Wahrnehmung aller Aufgaben, die sich aus dieser Satzung ergeben oder die ihm die Mitgliederversammlung überträgt.
  
Der erste und der zweite Kassier vertreten sich gegenseitig. Die Erledigung der finanziellen Erfordernisse, sowie die Aufstellung der Jahresberichte und des Rechnungsabschlusses obliegen ausschließlich den beiden Kassieren.
  
Der Schriftführer führt bei Versammlungen und Sitzungen Protokoll und erledigt im Einvernehmen mit dem ersten oder zweiten Vorsitzenden die schriftlichen Arbeiten. Er verliest bei den Sitzungen jeweils das Protokoll der letzten Sitzung. Anschließend ist das Protokoll von den Mitgliedern, die an der Sitzung teilgenommen haben, zu unterschreiben.
In seinen Sitzungen entscheidet der Vorstand mit einfacher Stimmenmehrheit, egal wie viele Vorstandsmitglieder anwesend sind. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden, der die Sitzung leitet. Über den Verlauf und die gefassten Beschlüsse ist Protokoll zu führen.
 
Das Schützenmeisteramt besteht aus mehreren Schützenmeistern der einzelnen Sportarten und schließt auch Jugendleiter mit ein. Die weiteren Schützenmeister werden von der Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit auf die Dauer von drei Jahren gewählt.
Das Schützenmeisteramt ist verantwortlich für die Durchführung der schießsportlichen Übungen und aller schießsportlichen Veranstaltungen, für die Standaufsichten, für die Einhaltung der Vorschriften auf den Schießständen und für die Funktion der Schießstände und Anlagen. Darüber hinaus obliegt ihm vor allem auch die Betreuung und Förderung der Jungschützen.
 
Die sechs Vereinsmitglieder für den Vereinsbeirat werden für drei Jahre von der Mitgliederversammlung gewählt. Der Vereinsbeirat wählt sich mit einfacher Mehrheit einen Beiratsvorsitzenden. Aufgabe des Vereinsbeirates ist es, die Vorstandschaft in allen wichtigen Angelegenheiten zu beraten und zu unterstützen. Die Vorstandschaft ist an Beschlüsse des Vereinsbeirates, in den von der Satzung vorgesehenen Fällen, gebunden. Der Beirat wird vom Beiratsvorsitzenden einberufen, dieser leitet auch die Sitzung. Über den Verlauf und die gefassten Beschlüsse ist Protokoll zu führen.
 
Die ordentliche Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung) tritt einmal im Jahr zusammen, spätestens im Monat März. Stimmberechtigt sind alle Mitglieder, die das 14. Lebensjahr am Tag der Versammlung vollendet haben. Sie wird vom ersten Vorsitzenden durch persönliches Anschreiben der Mitglieder unter gleichzeitiger Bekanntmachung der Tagesordnung einberufen. Die Einladung hat mindestens 14 Tage vorher zu erfolgen. Die Tagesordnung erstreckt sich im Allgemeinen auf folgende Punkte:
 
Protokollverlesung der letzten Mitgliederversammlung
Bericht des Vorstandes
Bericht des Kassiers
Bericht der Kassenprüfer
Entlastung des Vorstandes
Bericht der Schützenmeister
Neuwahlen
Ehrungen
Neuaufnahmen
Anträge, Aussprache
 
Wünsche und Anträge müssen bis zu einem jeweils im Anschreiben festgelegten Termin beim ersten Vorsitzenden eingehen. Die Versammlung ist beschlussfähig, wenn sie ordnungsgemäß einberufen wurde. Sie entscheidet mit Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Bei einer Satzungsänderung ist eine Dreiviertelmehrheit der Anwesenden erforderlich. . Eine Wiederwahl in allen Ämtern, mit Ausnahme der Kassenprüfer (§ 8), ist möglich. Nicht anwesende Mitglieder können nur gewählt werden, wenn sie entschuldigt sind und im Falle ihrer Wahl im Voraus ihr Einverständnis schriftlich erklärt haben.
  
Die Jahreshauptversammlung entscheidet über
Ø      Beschwerden, die sich gegen die Geschäftsführung der Vorstandschaft richten
Ø       Beschwerden eines Mitglieds über einen Ausschließungsbeschluss
Ø       Festsetzung von Gebühren und
Ø       die Höhe des Jahresbeitrages
Ø       Grundstücksfragen
Ø       Satzungsänderungen
 
Über den wesentlichen Verlauf der Versammlung und die gefassten Beschlüsse ist vom Schriftführer eine Niederschrift anzufertigen, zu unterzeichnen und vom Versammlungsleiter gegenzuzeichnen.
 
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn besondere Gründe hierfür gegeben sind, die Vereinsinteressen es erfordern oder ein Drittel der Mitglieder schriftlich unter Angabe des Zwecks beim ersten Vorstand das Verlangen stellt.
 
 

§ 9 Auflösung des Vereins

Der Verein kann nur durch Beschluss einer eigens hierzu einberufenen Mitgliederversammlung aufgelöst werden. Zu dem Beschluss ist eine Dreiviertelmehrheit der erschienenen Mitglieder erforderlich. Im Falle der Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall des bisherigen Zwecks wird das Vereinsvermögen, das nach Erfüllung aller Verpflichtungen noch verbleibt, der Stadt Helmbrechts übergeben, die es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke im Sinne der Satzung zu verwenden hat.
 
 

§ 10 Besondere Angelegenheiten

Sofern sich solche ergeben, die in dieser Satzung nicht geregelt sind, gelten die Bestimmungen des BGB.
 
 
 
Wüstenselbitz, 14. Juni 2009
 
Schützengesellschaft Wüstenselbitz 1849 e.V.
 
1.Vorsitzender, 2.Vorsitzender, Schriftführer
1. Kassier, 2. Kassier, Protokollunterzeichner
 
 


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